Starte endlich wieder mit Motivation in den Tag

 

Manchmal ist es in der Tat schwierig, morgens mit Elan in den Tag zu starten oder sich zum Sport zu motivieren. Wer aufgrund einer Krankheit oder einer Verletzung zurückgeworfen wurde, hat es oft besonders schwer, wieder neue Kraft zu schöpfen.

Gerade ein Misserfolg oder vorübergehendes Scheitern kann motivieren

Wenn sich Dein Leben verändert und Du Dein Ziel aus den Augen verloren hast, denkst Du vielleicht, Du hättest es endgültig vermasselt. Du fühlst Dich außer Form und musst scheinbar wieder ganz von vorne anfangen. Hast Du die schwierige Situation aber dann gemeistert, wird Dein Selbstvertrauen umso größer sein und Dir helfen, auch Herausforderungen in anderen Lebensbereichen zu meistern.

Bleib dran und lass Dich in keinem Fall entmutigen!



Ups und Downs sind völlig normal. Dass Deine Motivation mal stärker ist und wieder ein wenig nachlässt, ist kein Problem. Vor allem dann nicht, wenn Du weißt, was Du selbst tun kannst, um dafür zu sorgen, dass sich Deine Willenskraft schnell wieder einstellt!

Nur wenn Du aufgibst, kannst Du Dein Ziel in keinem Fall erreichen. Also bleib dran, denn Du wirst es schaffen!

Mit diesen 10 Tipps schaffst auch Du es, morgens wieder motiviert in den Tag zu starten!



Bevor wir auf die konkreten Tipps eingehen, ist es hilfreich zu erklären, warum einige Leute scheinbar über unbegrenzte Energie und Antriebskraft verfügen und andere sich zu gar nichts aufraffen können.

Wie setzt sich die Kraft der Beweggründe zusammen?



Motivation ist das, was Dich dazu antreibt, ein Ziel zu erreichen und was Dich auch in schwierigen Situationen bei der Stange hält, weil Du ein Projekt unbedingt fortsetzen oder zu Ende bringen möchtest. Die Motivationsforschung beschreibt zwei zentrale Faktoren, die dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Intrinsische Motivation



Was Du anstrebst und irgendwie „schon immer“ machen wolltest, bezeichnen Motivationspsychologen als intrinsische Motivation. Dein Antrieb kommt von innen. Du empfindest etwas, was Du tun möchtest als sinnvoll und interessant. Es macht Dir einfach Spaß. Die Prägung Deiner Persönlichkeit und Deine eigenen Wertvorstellungen spielen eine entscheidende Rolle für die Entwicklung Deiner intrinsischen Motivation.

Extrinsische Motivation



Extrinsische Motivation geht auf äußere Anreize zurück, die Dich dazu bewegen, Dich besonders anzustrengen oder zu bemühen. Das kann Lob sein, die Aussicht auf bessere Verdienstchancen, einen Karrieresprung oder die Tatsache, dass Dein Partner sich von Dir wünscht, dass Du bestimmte Gewohnheiten aufgibst oder aufnimmst, um ihm oder ihr einen Gefallen zu tun.

Innere Beweggründe sind langfristig stärker

 



Die intrinsische Motivation halten Forscher für die stärkere und nachhaltigere der beiden Kräfte. Extrinsische Anreize müssen immer wieder ausgetauscht werden, um wirkungsvoll zu bleiben. Sind aber die intrinsischen Trigger hoch genug, bleibst Du am Ball, selbst wenn alle äußere Anreize plötzlich wegbrechen. Es ist also wichtig, die eigenen Beweggründe genau zu kennen. Je besser Dir gelingt, festzustellen, was es wirklich ist, was Du willst, desto näher bist Du am Motor Deiner Kraft. Ein guter Mix aus extrinsischen und intrinsischen Motivatoren ist ideal, um Dein Ziel zu erreichen.

 

Meine 10 Tipps damit auch Du endlich wieder mit Motivation in den Tag startest

 

1. Nimm ein konkretes Ziel in den Blick:

Formuliere ein konkretes Ziel, das Du als Grundlage für alle weiteren Ziele betrachtest, und konzentriere Dich dann vollständig darauf, dieses eine Ziel zu erreichen.

Verlierst Du Dein Ziel aus den Augen, geht Dein Fokus verloren. Häufig liegt das daran, dass Du zu viel gleichzeitig willst. Konzentriere Dich möglichst auf ein einziges Ziel. Wenn Du versuchst, zu viel auf einmal zu erreichen, zehrt das an Deiner Energie. Deine Konzentration wird nicht reichen, um Dein Ziel ausdauernd zu verfolgen und das Vorhaben schließlich zu vollbringen.

2. Visualisiere das Erreichen Deines Ziels:

Konzentriere Dich auf ein mentales Bild, in dem Du Dich in einer Situation siehst, in der Du Dein Ziel erreicht hast: Wie wirst Du wissen, dass Du am Ziel bist? Wo wirst Du dann sein und mit wem? Wie wirst Du Dich fühlen? Je klarer Du dieses Bild vor Deinem inneren Auge siehst und je öfter Du Dich darauf konzentrierst, desto stärker wird die Zielvorstellung, auf die Du Dich wie von einem Magnet angezogen zubewegst.


Formuliere einen kurzen Satz, die Deine Beweggründe auf den Punkt bringen und hänge ihn an den Spiegel oder den Kühlschrank. Auch ein Bild oder eine Fotografie, die Dich an Dein Ziel erinnern, können Dich motivieren.

3. Erzähle anderen davon, dass Du ein Ziel erreichen willst:



Hast Du einmal vor anderen gesagt, dass Du ein Ziel erreichen willst, wirst Du es schon deswegen erreichen wollen, weil Du Dir später vor ihnen ungern eingestehen willst, dass Du das Ziel nicht erreicht hast. Am besten Du wiederholst Deinen Freunden oder der Familie gegenüber Dein „Versprechen„ regelmäßig. Das erhöht Dein Gefühl dafür, dass Du ihnen Rechenschaft gegenüber ablegen musst. Vielleicht versprechen sie Dir sogar, Dich zu belohnen, wenn Du Dein Ziel erreichst. Hiermit sprichst Du also gezielt Deine extrinsische Motivation an.

4. Lass Dir durch Vorbilder helfen:

Es ist oft einfacher, Ziele gemeinsam zu erreichen. Darum ist es gut, wenn Du Dir Unterstützung suchst und Dein Ziel mit Gleichgesinnten oder Freunden verfolgst. So könnt Ihr Euch wechselseitig anspornen und ermutigen, weiterzumachen. Ein Trainer, ein Kurs und eine Gruppe können Dir helfen, dranzubleiben. Auch Bücher oder Erfahrungsberichte können inspirieren. Umso intensiver Du Dich mit Deinen Zielen beschäftigst, desto mehr verinnerlichst Du Deinen Wunsch und Deine Motivationskraft wächst.

5. Gehe in kleinen Schritten auf Dein Ziel zu:

Vielleicht hast Du Dein Ziel beim letzten Mal nicht erreichen können, weil Du mit zu großen Zielen gestartet bist. Wenn Du Dir vornimmst, trainieren zu wollen, gehe nicht davon aus, dass Du sofort an 5 Tagen die Woche abends ins Studio gehst und intensiv trainieren wirst.

Nimm Dir lieber klitzekleine Schritte vor, die Du auch sicher erreichen kannst. Beispielsweise, dass Du jeden Tag 3 Minuten trainieren wirst: ein paar Liegestützen, Sit-ups, Dehn- oder Yoga-Übungen. Mache das eine Woche lang und freue Dich darauf, dass Du schon bald mehr trainieren darfst.

6. Belohne Dich:

 

Und immer wenn Du ein kleines Ziel auf dem Weg erreicht hast, belohnst Du Dich dafür. Belohnung verstärkt das gewünschte Verhalten. (Wie beim Experiment mit dem Pawlowschen Hund – klingelt da was?) Je häufiger Du Dich für das belohnst, was Du gut gemacht hast, desto intensiver wirst Du Dir wünschen, das belohnte Verhalten zu wiederholen. So machst Du gerne weiter. Jede größere Aufgabe auf Deinem Weg wird Dir wie eine Belohnung vorkommen.

7. Freue Dich über das Erreichte:

Wenn Du siehst, dass Du Fortschritte machst, erfüllt Dich das mit Stolz und gibt Dir die Zuversicht und Kraft, weiterzumachen. Du wirst Dich länger als Verlierer sehen, noch weit vom Ziel entfernt, sondern als Sieger, der Ziele bereits erreicht hat.

Am besten machst Du Dir eine Liste und hältst darin alle Momente des Glücks und der Zufriedenheit fest, die Du schon erreicht hast. Solltest Du mal einen Motivationsknick verspüren, werden Dich Deine Notizen daran erinnern, dass Du schon viele wichtige Etappenziele erreicht hast.

8. Nicht länger schlummern:

Willst Du früher aufstehen? Dann versuche nicht, direkt um 5 Uhr wach zu sein. Versuche zunächst den Wecker 10 Minuten früher zu stellen. Dann steigerst Du kontinuierlich Deine Erwartungen an Dich selber, nachdem Du bewiesen hast, dass Du Dein zuvor gesetztes Ziel erreichen konntest.

Die Snooze-Taste sollte ein No-Go für Dich werden. Dein Bett ist zwar verführerisch warm und gemütlich, aber Du solltest der Versuchung widerstehen, die Schlummerfunktion einzuschalten! Schläfst Du tatsächlich wieder ein, wirst Du Dich nach 10 bis 15 Minuten noch müder und benommener fühlen als zuvor. Die paar Minuten, die Du länger liegen bleibst, können Deinen natürlichen Rhythmus komplett durcheinanderbringen.

9. Morgenstund´ hat Gold im Mund …

 

Wahrscheinlicher ist nämlich, dass Du im Halbschlaf negative Gedanken wälzt und Dir selbst sagst, wie müde Du Dich fühlst, wie wenig Lust Du hast, aufzustehen, dass Du es aber doch musst und ...und ...und...

Wenn Du ihnen schon früh morgens in die Falle gehst, werden sich die negativen Gefühle lawinenartig über den Tag verstärken. Umgekehrt wird Dein Tag umso produktiver und voller Power und Energie werden, wenn Du ihn ausgeruht und dynamisch beginnst! Wenn der Wecker Dich ruft, steh also wirklich auch sofort auf: dazu noch ein gesundes Frühstück und der Tag kann kommen!

…mit Musik



Es gibt einen Sound, von dem Du sicher weißt, dass er Dich immer in gute Stimmung versetzt? Lass Dich von Deinem musikalischen „Energizer„ wecken, um schon beim Aufwachen die erste Dosis Dopamin freizusetzen. Mit Deinen Lieblingsliedern kannst Du Dich jederzeit gezielt in eine Stimmung versetzen, die Dich beflügelt.

… Mantras



So wie Du Deinen Lieblingssong einsetzen und immer wiederholen kannst, um Dich mental komplett einzugrooven, wiederholen viele Sportler kurze Sätze, um sich auf ein Rennen oder einen Wettkampf zu konzentrieren. In wenigen Worten bündeln sie die Essenz dessen, was sie motiviert zu einer Zauberformel, um sich zu pushen.

… und Meditation



Um Deine gedanklichen Kräfte zu sammeln, kannst Du auch mit Meditationstechniken nachhelfen. Meditation hilft Dir, Stress gezielt auszuschalten, schnell zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Wenn Du die Außenwelt ausklammerst, kannst Du genau beobachten, wie Deine Gedanken strukturiert sind. Du erkennst dann schnell, ob und welche negativen Selbstgespräche Du führst. Ersetze alle negativen Gedanken systematisch durch positive. Immer wenn Du bemerkst, dass Du einem negativen Gedanken nachhängst, formuliere ihn in einen positiven Gedanken um. So kannst Du Deinen Geist und Deine Einstellung schrittweise umprogrammieren.

10. Komm vom Sofa und setz Dich in Bewegung:

 

Sport erhöht die Produktion von Endorphinen, Serotonin und Dopamin. Werden diese Neurotransmitter ausgeschüttet, hebt das Deine Stimmung und das Risiko für depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit sinkt. Sport sorgt für Glücksgefühle, gesunde Erschöpfung und verbessert Deine Schlafqualität. Sport ist also ein Selbstläufer, mit dem Du Dein Wohlbefinden auf ein immer höheres Level schaukelst. Bewegung boostet Deinen Energiehaushalt und Du hast mehr Power, um alle Deine Ziele zu verfolgen.

Es kann losgehen, oder? Dann fang am besten einfach sofort an!

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